Fahrradanhänger
Anhänger gibt es für schwere Lasten (bis zu 160 Kilogramm Zuladung) und
als leichte, wendige Modelle für Einkauf oder Gepäck (20 bis 50 Kilogramm).
Einkaufstrolley Modelle können unkompliziert mit ins Büro genommen werden, neigen aber wegen hohem Schwerpunkt und schmaler Spur eher zum Kippen. Wichtig bei der Nutzung von einem Fahrrad Anhänger sind exzellent wirksame Bremsen am Zugfahrrad. Achten Sie darauf, den Hänger so zu beladen, dass er Gewicht auf Deichsel und Kupplung hat, damit in kritischen Brems-Situationen das Hinterrad belastet wird.
Achten Sie auf eigene Beleuchtung! Das Material guter Packtaschen sollte
wasserdicht und scheuerfest sein. Gegen Regen helfen großzügig geschnittene
Deckelklappen, Roll- oder Wickelverschlüsse. Schnallen sollten robust angebracht
und auch mit kalten Fingern gut bedienbar sein.
Jeder Fahrradfahrer ist nach dem Ende seiner Fahrt auch immer Fußgänger. Zur
Ausstattung gehören deshalb bequeme Handgriffe und verlängerbare Tragegurte, die
allerdings keine Chance haben dürfen, in die Speichen zu geraten. Der Gurt
sollte deshalb abnehmbar oder in einer Halterung fixierbar sein. Bei der
Befestigung sollten Sie darauf achten, jede Tasche sehr schnell fixieren und
wieder abnehmen zu können.Wer die Tasche an verschiedenen Gepäckträgern benutzt,
sollte ein System mit an einer stabilen Schiene schnell verschiebbaren Haken
verwenden.
Gute Hakensysteme halten die Tasche auch bei Erschütterungen oder starker Schräglagesicher am Gepäckträger und lassen sich doch mit nur einem Griff entnehmen. Einige Hersteller bieten kleinere, elegante Bürotaschen an, die bequem am Gepäckträger angebracht werden können.
Es gibt unterschiedliche Typen von Fahrradhänger
Fahrrad Anhänger gibt es zum Transport von Kinder und Lasten (Gepäck). Sie
wurden früher meistens mit einer so genannten Hochdeichsel im Bereich der
Klemmung der Sattelstütze mit einer Anhängerkupplung ähnlich der bei PKW
üblichen am Fahrrad angekoppelt. Heute findet man diese Art der Kupplung nur
noch an zweirädrigen Lastenanhängern. Kupplungen und Anhänger können auch an
Mofas verwendet werden. Heutzutage wird bei Fahrrädern meistens eine
kräftemäßig günstigere Kupplung im Bereich der Hinterradnabe des Fahrrades
verwendet, da der Fahrradanhänger so weniger zum Schaukeln und Kippen neigt.
Moderne Kupplungen lassen sich meistens auch schneller und bequemer öffnen
beziehungsweise trennen.
Die Kinderanhänger der neuesten Generation sind durch stabile Fahrgastzellen
und Sicherheitsgurte die sichersten Fahrradtransportmittel. Stabilisierende
Polsterungen sowie Liege- und Sitzhilfen und fixierbare Babytragetaschen für
Säuglinge und Babys machen die Anhänger für Eltern zudem schon in den ersten
Lebensmonaten als sinnvolle Alternative zum Auto oder Kinderwagen
interessant.
Darüber hinaus eignen sie sich durch vielfältiges Zubehör der Hersteller für den multifunktionalen Gebrauch und sind damit für das Fahrradfahren gleichermaßen geeignet wie zum Einkaufen in der Stadt, zum Spazierengehen, Joggen, Walken, für Trekking-Touren, zum Skaten und sogar zum Skifahren.
Wohin mit dem Gepäck beim gefederten Rad
Sie haben prinzipiell die Möglichkeit, das Gepäck an die gefederte oder die ungefederte Masse zu hängen. Die Laufräder und der Hinterbaugehören zur ungefederten Masse. Diese sollte aber so gering wie möglich gehalten werden. Eine Belastung der Laufräder mit Gepäck wirkt sich ungünstig auf die Federungseigenschaften aus. Auch das Gepäck wird dort mehr belastet als bei einem völlig ungefederten Rad. Gepäckträger für die Klemmung an der Sattelstütze sind nur eine Notlösung und dürfen nur wenig beladen werden. Die Alternative bieten spezielle Gepäckträger, die am Rahmen befestigt werden. Der am Rad montierte Träger sollte sich kaum quer zur Fahrtrichtung hin- und herbewegen lassen.
Je steifer, desto besser. Gepäckträger an voll gefederten Rädern sind oft erheblich weniger belastbar als an konventionellen Velos. Stabile Hinterradgepäckträger sollten mehrere Streben auf jeder Seite haben. Dünnwandige Rohre aus CrMo-Stahl eignen sich dafür besonders gut. Ein zusätzlicher Vorderradgepäckträger oder „Low Rider“ kann gute Dienste leisten, wenn – unüblich auf dem Weg zur Arbeit, aber im Urlaub gang und gäbe – viel zu transportieren ist oder wenn sich hinten bereit sein Kindersitz befindet. Dann sollten Sie aber nicht mehr als ein Drittel des Gesamtgewichts nach vorne verteilen. Die Hauptlast gehört in die hinteren Taschen, rechts und links gleichmäßig verteilt. Diese Aufteilung sorgt für Entlastung des stärker geforderten Hinterrads, für mehr Pannenschutz sowie für verbesserte Fahrdynamik und Lenkstabilität.