Früher war es Standart, dass in der Satteltasche eines Fahrrades ein sogenannter Knochen ( Schraubenschlüssel ) und Flickzeug immer dabei waren. In den nachfolgenden Jahren hat das Fahrrad Werkzeug an den Rädern stetig abgenommen. Eines der wesentlichen Gründe dabei dürfte der Diebstahl sein. Stellt man sein Rad heutzutage am Bahnhof in irgendeiner Stadt ab, kann man froh sein wenn man dort eine “alte Mühle” hinstellt, denn viele Fahrradteile werden geklaut und auf Flohmärkten verkauft, dazu zählt auch das Werkzeug.
Wer dagegen eine Radtour plant, sollte sich stest vor Augen halten, das mal eine Reifepanne oder eine Lockerung der Schrauben bevorstehen könnte. Manchmal muß es nicht einmal das eigene Fahrrad sein, vielleicht das Rad eines Mitfahrers bei der Tour. Einen Platten am Rad kennt so ziemlich jeder. Wer ein wenig visiert ist, kann im Handumdrehen an Ort und Stelle den reifen flicken. Fehlt dazu allerdings das Fahrrad Werkzeug, dürfte es unangenehm werden und es heißt schieben.
Wer oftmlas mit dem Rad unterwegs ist, dazu zählt insbesondere der Weg zur Arbeit, sollte lieber das nötigste dabei haben. Schraubenschlüssel zum Lösen der Räder, Fahrradflickzeug und Schraubendreher. Glücklicherweise gibt es bereits Universalwerkzeuge, die alles in einem haben. Die Verstauung in einer Tasche ist schnell und nimmt wenig Platz weg. Auch auf Reisen sollte es nie fehlen.
Wer beim Fahrrad kaufen mal genau hinsieht, stellt fest, dass Werkzeuge in den meisten Fällen gar nicht mehr als Zubehör im Preis dabei sind, man muß dieses generell dazu nehmen und draufzahlen. Kaum lohnenswert dagegen, macht es an einem Kinderfahrrad Sinn, hier eine Satteltasche mit dem nötigen Inhalt an Werkezugen zu platzieren. Bei einem Rennrad kann das Fahrrad Werkzeug wiederum nützlich sein, denn hier besteht öfters mal die Gefahr auf längeren Strecken einen Plattfuss zu bekommen.