Nach Tests verschiedener Kindersitze und Anhänger des ADAC, rät der Verkehrsclub auf kurzen Strecken zum Kindersitz und Hänger auf langen Wegen. Schutzhelm und Anschnallen ist für Kinder in beiden Beförderungsmöglichkeiten angesagt.
Beim Fahrrad-Transport von Kindern rät der ADAC bei kurzen Strecken zum Kindersitz, bei langen Wegen zum Anhänger. Mit dem Kind im Sitz seien Fahrradfahrer wendiger, erklärte der Verkehrsclub am Montag. In einem Fahrradanhänger säßen Kinder auf weiteren Strecken aber wesentlich bequemer und auch wettergeschützt. Zudem passten in einen Hänger sogar zwei Kinder.
Der ADAC hatte sowohl Sitze als auch Anhänger getestet. Letztere sind demnach mit Preisen bis über 500 Euro deutlich teurer. Gute Kindersitze fürs Fahrrad seien dagegen für weit unter 100 Euro erhältlich, hieß es. Bei beiden Transportmöglichkeiten müssten Kinder immer angeschnallt sein und einen Helm tragen.
Der Verkehrsclub warnte davor, ein Rad niemals mit dem Kind im Sitz abzustellen. Selbst bei Doppelständern sei die Gefahr, dass Rad und Kind umkippten, einfach zu groß. Mit Anhängern könne es beim Bergabfahren zu Problemen kommen, warnte der ADAC. Der Hänger könne so stark schieben, dass das Hinterrad ausbreche. Darum seien gute Bremsen sehr wichtig.